Ausfuhr von Fischfilet aus Norwegen

Mai 16th, 2006

Norwegen / Wirtschaft

Ausfuhrquote für Fisch und Fischwaren Das Ministerium für Fischerei und Küste hat beschlossen, ab dem 1. Juni 2006 eine Ausfuhrquote für Fisch und Fischwaren einzuführen. Die Ausfuhrquote begrenzt die Menge an Meeresfisch oder Fischwaren des Sportfischens, die aus dem Land ausgeführt werden darf, auf 15 kg pro Person.

23.05.2006 Pressemeldung Nr.: 38/2006

Datum: 16.05.2006 , Kontaktperson: Abteilungsdirekor Johán H. Williams, Mobiltel.: 900 24 446

Ausfuhrquote für Fisch und Fischwaren

Das Ministerium für Fischerei und Küste hat beschlossen, ab dem 1. Juni 2006 eine Ausfuhrquote für Fisch und Fischwaren einzuführen. Die Ausfuhrquote begrenzt die Menge an Meeresfisch oder Fischwaren des Sportfischens, die aus dem Land ausgeführt werden darf, auf 15 kg pro Person.

- Dies ist eine Maßnahme, die schon lange erforderlich war, und dass die Ausfuhrquote jetzt in Kraft tritt, ist unmittelbar vor der Sommersaison ein wichtiges Signal. Der Angeltourismus ist ein wichtiger Teil des Fremdenverkehrsgewerbes und schafft sowohl Beschäftigung wie auch Produktivität entlang der Küste. Es ist jedoch wichtig, dass die Befischung von Fischereiressourcen im verantwortlichen Rahmen erfolgt. Die Ausfuhrquote wird nicht den erlebnisbasierten Touristenfischfang treffen, und ich hoffe, dass wir jetzt Ruhe rund um den Touristenfischfang in Norwegen schaffen können, sagt die Ministerin für Fischerei und Küste Helga Pedersen.

- Durch Ausfuhrquoten legen wir die Grundlagen dafür, dass ein verantwortlicher Fischereitourismus als Fremdenverkehrsprodukt weiterentwickelt werden kann, und die Ausfuhrquoten werden vorbeugend gegen einen mengenorientierten Touristenfischfang wirken, sagt Pedersen. Alle Freizeitfischer, auch die Touristen, unterliegen Ausrüstungsbegrenzungen beim Fischfang. Diese werden als Folge der Ausfuhrquote nicht verändert. Fisch oder Fischwaren werden nicht in die Quote einbezogen, wenn dokumentiert werden kann, dass die Waren von einem registrierten Gewerbetreibenden gekauft wurden. Süßwasserfisch, Lachs, Forelle und Saibling sind von der Ausfuhrquote auch nicht betroffen. Die Ausfuhrquote wird sowohl wegen der Grenzkontrolle wie auch des EWR-Abkommens auch für norwegische Staatsbürger gelten. Teile des Angeltourismus sind von vielen Stellen kritisiert worden, einen verdeckten Gewerbefischfang zu repräsentieren, der die lokalen Fischressourcen und den traditionellen gewerblichen Fischfang gefährdet, und der Angeltourismus ist Gegenstand grosser Aufmerksamkeit in den Medien. Früher in diesem Jahr wurde eine Reisegruppe mit annähernd 500 kg Fischfilet bei der Ausreise aus Norwegen gestoppt und dies löste aufs Neue eine umfangreiche Debatte über die Regulierung des Touristenfischfangs aus.

- Es ist bedauerlich, dass ein ganzer Wirtschaftsbereich als Folge von einzelnen Episoden getroffen wird und Fälle wie dieser, den wir im Winter auf Bjørnefjell hatten, die Legitimität sowohl des Fremdenverkehrsgewerbes als auch der Ressourcenverwaltung untergraben. Bei der Etablierung einer Ausfuhrquote machten wir klar, dass versteckter gewerblicher Fischfang nicht akzeptiert wird, und dies ist eine Haltung, die wir mit dem Fremdenverkehrsgewerbe teilen, sagt Helga Pedersen. Desweiteren sind umfangreiche Untersuchungen zum Umfang und zu den Effekten des Angeltourismus gestartet worden, sowohl bezüglich des Fischbestandes als auch der Produktivität. Der NHO Fremdenverkehr und das Meeresforschungsinstitut sind in diese Untersuchungen einbezogen und die Ergebnisse werden uns weitere Informationen über den Angeltourismus in Norwegen liefern.

- Die Fischereibehörden streben in Verbindung mit der Einführung von Ausfuhrquoten in Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsgewerbe auch die Durchführung einer Informationskampagne über den verantwortungsvollen Fischfang und die geltenden Mindestmaße beim gewöhnlichen Fischfang an, sagt Fischreiministerin Helga Pedersen.

Quelle: Das Ministerium für Fischerei und Küste

Angelreise zum Nordkap

August 27th, 1981

Angeln und Reisen zum Nordcup in Norwegen

Meine Reise zum Nordkap

Einmal Nordkap, dass ist ein muss. Da möchte ich einmal hin. Wenn ich nach Norwegen fahre muss ich am Nordkap gewesen sein. Einmal dort am Nordkap stehen, einmal das Erleben worüber andere nur Reden.

Ich kann euch sagen ich wahr dort. Aber einmal reicht mir auch völlig. Und allen die dort noch unbedingt hinfahren wollen sei gesagt, packt euch ordentlich Geld ein, den eine groessere “Abzocke” werdet ihr in Norwegen nicht noch einmal erleben. Alleine die Anfahrt ist das Erlebnis, eine einzelne Strasse führt direkt zum Fähranleger mit dem es zum vorgelagerten Nordkap geht, auf der einen Seite der herrliche Fyord, auf der anderen eine Wand aus Granit. Beeindruckend allemal wenn der Beigeschmack des Kommerz nicht wäre. Mit der Fähre hinüber zu der Insel, auch recht schön. Den Unterschied merkt man erst so richtig im Sommer, am Festland noch angenehme Temperaturen und auf einmal auf der Fähre mitten im Fyord Minusgrade und Schnee auf den Felsen und Bergen. Die Insel, das Nordkap, als wir von der schon teuren Fähre hinunter fuhren hatte ich das Gefühl als würde ich in einen Supermarkt oder an einem Autoimbiss einer sehr bekannten Fastfood-Firma vorfahren. So oder ähnlich ist es auf der Insel, für alles muss man richtig tief in die Tasche greifen. Vieler Orts findet man schöne romantische Fischerdörfer die mit ihren Urtümlichen Arbeiten, dem Fischfang, uns Urlauber in eine andere Zeit versetzten.

Trockenfische auf der Leine. Der Fischbaum

Trockenfisch am Baum

Allerdings währt das Gefühl nicht sehr lange, die Fähre die uns zu der vorgelagerten Insel brachte kostet schon eine Stange Geld. Aber was uns Oben auf der Aussichtsplattform erwartete war der Irrsinn. Eintrittsgeld von ca 35 DM pro Person, Eintrittsgeld für ein Aussichtsmuseum das in 10 Minuten schliessen sollte, Übernachtungsgeld falls wir mit unserem Wohnmobil auf dem dortigen Parkplatz übernachten wollten und Fährpassage zurück. Insgesamt so um die 300 DM fuer 30 Minuten “gucken”. Ein teures und kurzes Vergnuegen das ich mir heute auch verkneifen koennte. Sicherlich ist das Naturschauspiel, bei guten Wetter, ein Erlebnis. Wir hatten einen herrlichen roten Sonnenuntergang am Nordkap. Das Abendrot strahlte das Wasser von Oben und die tiefhängenden Wolken von unten an, es war eine Pracht. Wenn man dann noch das Glück hat vor den tausenden von Schaulustigen in der ersten Reihe zu stehen, kann man sogar etwas von dem Naturschauspiel erleben. Unser Freunde die Japanischen Touristen sind ja für ihr “Massenauftreten” bekannt, eben solche hatten wir vor der Nase und somit keine Ruhe um diesen Sonnen Auf- bzw. -Untergang zu geniessen. Eines der Wahrzeichen oder Statuen die dort oben stehen ist dieser Globus, allerdings kaum noch zu erkennen vor Aufklebern und Grafitis.

Das ist eines der Wahrzeichen am Nordkap

Nordkap

Mich würde an dieser Stelle mal interessieren wer von euch die das hier Lesen mehr als einmal zum Nordkap gefahren ist, bzw. Fans vom Nordkap geworden sind oder ob es mir nur alleine mit diesen Eindrücken so erging. Hier stehen keine Preise der einzelnen Posten, nur eine ca. Gesamtausgabe, den die Preis schwanken ja bekanntlich jedes Jahr und darum habe ich darauf verzichtet, nur falls ihr euch wundert das hier keine festen Preise stehen. Ausserdem war meine Reise 1981, heißt also das der Euro ja nun auch noch zu Buche schlägt.

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